19. März 2009
Terraristika in Hamm am 14.03.2009:
Nach unserem Börsenbesuch in Offenburg entschlossen wir uns auch zum ersten Mal die Terraristika in Hamm zu besuchen. Insbesondere auch deshalb, weil wir dort das neueste Mitglied unserer Schlangenfamilie, eine Albinokönigspythondame, übernehmen wollten.
Die Zentralhallen in Hamm sind mit Hilfe der im Internet nachzulesenden Wegbeschreibung gut zu finden. Parkplätze sind dort gegen eine Gebühr von 3 Euro vorhanden.
Nachdem wir also unser Auto abgestellt hatten machten wir uns auf dem Weg, Zugang zu den Hallen zu finden. Wir kamen gegen 09.20 Uhr in Hamm an und fanden sogleich eine ca. 50 Meter lange und sehr breit Menschenschlange vor. Auf unsere Frage (Beschriftung war nicht vorhanden) teilten uns andere Besucher mit, dass wir zunächst an einem Schalter die Karten kaufen müssten, was wir dann auch taten. Nach Hallenöffnung um 10.00 Uhr würde, so dachten zumindest wir, dann alles zügig vonstatten gehen. Weit gefehlt!!! Wir brauchten bis 10.45 Uhr um in die Zentralhallen zu kommen. Und das nur aufgrund der mangelhaften Organisation des Veranstalters!!! Es stellte sich nämlich heraus, dass an allen Einlaßstellen auch Karten verkauft wurden und unser vorheriges Anstellen somit nichts gebracht hatte, da die Eingänge immer wieder durch Kartenkäufer versperrt wurden. Hier sollte der Veranstalter doch ein besseres Konzept in Betracht ziehen. Das derzeitige ist jedenfalls der „weltweit größten Börse für Terrarientiere“ nicht würdig.
Nun jedoch zur Börse selbst. Das Angebot an Königspythons war sehr groß, zumindest für unser Empfinden. Wir hatten dadurch die Gelegenheit, viele nur bisher nur von Bildern bekannte Morphen erstmals in Natura zu sehen. Dies entschädigte dann doch die angesprochenen Unannehmlichkeiten. Es waren viele Züchter und Händler aus Europa und auch aus den USA vor Ort. Die Preise bewegten sich im handelsüblichen Rahmen.
Nach einem kurzen Vereinstreffen mit anderen Mitgliedern der EGSA, konnten wir bei einem EGSA-Mitglied noch ein Männchen von Thamnophis atratus erwerben. Somit ist auch unsere Zuchtgruppe dieser Unterart jetzt komplett. Auch sonst wurden doch einige Strumpfbandnattern auf der Terraristika angeboten.
Sehr verwundet waren wir, als gegen 16.00 Uhr die ersten Aussteller (auch größere Händler) begannen ihre Stände abzubauen. Als wir gegen 17.00 Uhr die Terraristika verließen, war das Angebot bereits um 1/3 geschrumpft. Es empfiehlt sich also auf jeden Fall, zeitig anzureisen, um das Angebot auch in Ruhe sichten zu können.
Abschließend möchten wir noch anmerken, dass die Terraristika wirklich eine Börse für Terrarientiere ist. Das Angebot an Zubehör war doch sehr eingeschränkt und von der Vielfalt her sowohl in Karlsruhe als auch in Offenburg größer.